Historie von Benshausen
Die Orte entstanden um 800 als Gründung fränkischer
Siedler, wobei Ebertshausen 838, Benshausen allerdings 1274 erste Erwähnung fanden. Bereits im 11. Jahrhundert war Benshausen Stätte eines Zents, dessen Einzugsgebiete bis Zella-Mehlis und Suhl reichten. Unter Vorsitz eines Zentgrafen urteilten die Schöffen über Leben und Tod. Dieses Gericht wurde 1680 aufgehoben. Seit dem Ausbau der Handelsstraße leistete man Vorspanndienste für die nach Oberhof fahrenden Wagen. Im 15. Jahrhundert erlangte Benshausen einen hohen Bekanntheitsgrad durch den Weinhandel. Weine verschiedener Art und Güte, vornehmlich der Anbaugebiete Main, Rhein und Mosel wurden aufgekauft und in eigens dafür gebauten Kellern ausgereift. In dieser Zeit erlangte Benshausen einen nicht zu übersehenden Wohlstand. Davon zeugen heute noch die erhaltenen Weinhändlerhäuser und die Grabdenkmale aus Stein und Gusseisen auf dem Benhäuser Friedhof.
Der historische Marktplatz wurde erst nach der Erbauung der alten kleinen Kirche 1423 angelegt.
Die Kirche im Ortsteil Ebertshausen mit ihren romanischen Stilelementen ist die älteste im Kirchenkreis.
Die Hügelgräber bei Ebertshausen
Die Hügelgräber sind älteste Zeugnisse der Besiedlung. Sie stammen aus der Bronzezeit, d. h. von 1800 - 700 v. u. Z.. Bei Ausgrabungen wurden neben Hausgerät, Waffen (Dolche, Schwerter, Messer) auch viel Bronzeschmuck, Armreifen, Bernsteinperlen und Glasperlen gefunden.
Bekannte Persönlichkeiten von Benshausen
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Daniel Elster 1796 – 1857, Musikprofessor aus Benshausen, Förderer des Chorgesangs in Deutschland und der Schweiz
Literaturhinweis: Karl Weise, "Benshausen – Ein Heimatbuch"
W. Brunngräber, E. Mann, "Ortschronik der Gemeinde Benshausen"
E. Mann, "Festschrift zur 200. Wiederkehr des Geburtstages von Daniel Elster"
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